Requiem für Homs

In der neuen Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur (3/2019) findet sich der erste Teil des Langgedichts Requiem für Homs des griechischen Dichters Jazra Khaleed. Übersetzt wurde der Text von Herrn K. Daneben enthält das neue Heft viele gute Beiträge zum Thema „Austeilen“. Wie immer eine Empfehlung!

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Kalendarium #5

Vier Teile des Langzeitprojekts Kalendarium von Adrian Kasnitz sind bereits erschienen, nun folgt der fünfte Teil. Kalendarium #5 versammelt 31 Gedichte für jeden Tag des Monats Mai. Es fragt nach dem Status von Freundschaft, begibt sich auf die Wiesen und in die Biergärten voller Liebe und Verlangen. Sucht das Meer, findet Wüste. Schleckt Eis, trinkt Sirup und Smoothie. Möchte mit Rhabarberstengeln peitschen. Geht auf Konzerte, in Büsche. Wartet am Bahnhof. Wartet darauf, dass du herauskommst.

Neben den 31 Gedichten enthält das Buch vier Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Bastian Schneider. Die graphische Gestaltung stammt wie immer vom Kölner Büro Kikkerbillen. Erschienen ist es in der parasitenpresse.

Adrian Kasnitz: Kalendarium #5. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ab sofort lieferbar

Cover Kalendarium #5

Wolken überm Brüsseler Platz

Die Redaktion der studentischen Literaturzeitschrift Der Hagen, die Autorenwerkstatt an der Uni, die Open-Mike-Abende im Zapzarap (im Belgischen Viertel) und das Literatur-Atelier waren Mitte der 1990er Jahre meine ersten literarischen Stationen in Köln. Jetzt ist zum 30. Jubiläum des Literatur-Ateliers, das ich damals (ca. 1997/98) nur wenige Male besucht habe, eine von Bettina Hesse und Liane Dirks herausgegebene Anthologie erschienen. Über die Verhältnisse (Dittrich Verlag 2019) versammelt 44 Beiträge u.a. von Marcel Beyer, Norbert Hummelt, Mithu M. Sanyal, Marie T. Martin, Thorsten Krämer, Stan Lafleur und René Hamann. Von mir sind fünf neuere Gedichte ausgewählt worden, eins davon Wolken überm Brüsseler Platz, führt etwas in diese Zeit zurück.

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Скелет – auf Mazedonisch

Das Gedicht Skelett aus dem Band Glückliche Niederlagen ist nun in der Übersetzung von Elizabeta Lindner auf Mazedonisch erschienen und damit in einer Sprache mehr. Nachlesen kann man es bei SlovoKult.

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Grand Tour

In der großen europäischen Gedicht-Sammlung Grand Tour. Reisen durch die junge Lyrik Europas von Federico Italiano und Jan Wagner, die gerade im Hanser-Verlag erscheint, findet sich auch das Gedicht Die Füchsin von Katerina Iliopoulou, in der gemeinsamen Übersetzung von Wassiliki Knithaki und Herrn K. (aus der Griechenland-Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten). Das freut uns natürlich sehr.

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Dans la revue Muscle

C’est génial! In der Revue Muscle (No. 21) aus Marseille sind jetzt ein paar Gedichte aus dem Band Glückliche Niederlagen auf Französisch erschienen. Die Übersetzung besorgte Roxana Hashemi. Auch mein Vorname wurde französisiert.

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all over heimat

All over heimat heißt eine Lyrik-Anthologie zum Thema Heimat, den die im Westfälischen verorteten Herausgeber Matthias Engels, Thomas Kade und Thorsten Trelenberg glücklicherweise möglichst weit fassen und Autor*innen aus vielen Sprachen zu Wort kommen lassen. Anders hätte ich, der keinen Ort hat oder viele, nicht hineingepasst. Mal bin ich Kölner, mal Sauerländer, mal Ermländer, mal repräsentiere ich nichts. Die zwei von den Herausgebern ausgewählten Texte führen in den Märkischen Kreis und nach Meppen und sind den Bänden Den Tag zu langen Drähten und Schrumpfende Städte entnommen. All over heimat ist jetzt im Verlag Stories & friends erschienen.

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Syn_Energy – das Buch

Die Konferenzbeiträge des deutsch-griechischen Literatursymposiums Syn_Energy Berlin_Athens, das vergangenen Oktober in Berlin stattgefunden hat, liegen nun gedruckt vor und sind in der Lettrétage erschienen. Darin ist auch mein Vortrag Winke aus der Dystopie zur aktuellen griechischen Lyrik und zur Entstehung der Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten zu finden.

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AC Biblio / Athens Cologne Bibliodiversity

Das deutsch-griechische Literaturtreffen AC Biblio / ΑΚ Βιβλίο bringt Ende Januar 2019 Dichter*innen, Verleger*innen und Zeitschriftenmacher*innen aus Köln und Athen zusammen. Zum Thema Bibliodiversität treffen sich die Verlage Antipodes und parasitenpresse sowie die Literaturzeitschriften FRMK und KLiteratur zu einem internen Workshop, in dem folgende Fragen im Vordergrund stehen: Wie können kleine Verlage, Literaturzeitschriften und Autoreninitiativen in einem sich rasant entwickelnden Buchmarkt bestehen? Und wie können diese vier Akteure zusammenarbeiten, um einen stetigen deutsch-griechischen Literaturaustausch zu ermöglichen?

Der zweite Teil von ist die öffentliche Performance am Samstag, 26. Januar, um 19 Uhr, in der Buchhandlung Little Tree Books & Coffee in Athen, zu der alle eingeladen sind. Dort lesen die Dichter*innen aus Köln und Athen zweisprachig. Gäste des Abends sind Katerina Iliopoulou, Adrian Kasnitz, Kostas Spatharakis, Jonas Linnebank und Pavlina Marvin / Danae Sioziou. Musikalisch begleitet werden sie von Guido De Flaviis (Saxophon).

Das Literaturtreffen wir geleitet von Danae Sioziou und Adrian Kasnitz. Ermöglicht wird der Besuch in Athen durch Fördermittel aus dem Programm Transfer international des NRW KULTURsekretariats Wuppertal und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Ein Gegenbesuch in Köln ist geplant.

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Kleine Tiere zum Schlachten bei WDR5

Am vergangenen Wochenende lief bei WDR5 Bücher das Gedicht Kurzfilmvon Thodoris Rakopoulos aus unserer Griechenland-Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten. Auf der Website der Sendung kann man die dazugehörende Besprechung nachlesen. Matthias Ehlers schreibt: „Diese Sammlung zeigt Politisches, Privates und Philosophisches, die Vielfalt ist groß und der Horizont weit – von der ‚Tankstelle in der gnadenlosen Sonne mitten im Nichts‘ über den ‚Juni 1986‘ zum ‚Abschiedsgruß an Sylvia Plath‘ oder den ‚Weg zum Büdchen‘ bis zum ‚Kurzfilm‘ und bis ‚Spring doch Tod, ich fang dich auf‘: Liebe, Krieg, Europa, Armut, Verlust und Angst werden von den hier versammelten Dichterinnen und Dichtern wirkungsstark und sprachlich überzeugend in Verse gepackt.“ Sein Fazit fällt sehr positiv aus: „Aus vielen möglichen Blickwinkeln und in diversen Tonlagen erzählen hier junge griechische Dichterinnen und Dichter von sich und der Welt, die sie umgibt. Sie erzählen poetisch, prägnant, lakonisch, engagiert und können intellektuell und emotional berühren. Sehr zu empfehlen, Jamas!“

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