Lyrik einer jungen Diaspora

Über unsere hebräische Anthologie Was es bedeuten soll und unsere Berliner Release-Lesung in der Lettrétage berichtet Ralf Balke von der Jüdischen Allgemeinen. „… in den vergangenen Jahren zog es zahlreiche Israelis ins Ausland. Vor allem in Berlin ist eine äußerst kreative und vielfältige israelische Szene entstanden. Man lebt zwar in Deutschland, spricht häufig auch mittlerweile die Sprache, aber schreibt weiterhin auf Hebräisch. Eine quasi eigenständige Stilrichtung konnte sich so weltweit herauskristallisieren, das »Ivrit Diasporit«, zu Deutsch: das Hebräisch der Diaspora. ‚Das führt natürlich zu der Frage, wie man eine Literatur am Leben erhält und weiterentwickeln kann, wenn man als Israeli in einem anderen Land lebt‘, sagt Schiffer.“

Wie sehr die Erfahrungen von Diaspora und Migration in das Schreiben einfließen, erzählt auch Maya Kuperman: „Migration ist eine sehr nachhaltige Erfahrung, die einer der zentralen Gegenstände meiner Texte geworden ist, seit ich hier lebe.“

„‚Mit unserer Anthologie wollen wir auch eine Literaturszene für deutsche Leser, die kein Hebräisch sprechen, sichtbar machen‘, bringt Kasnitz die Motive dahinter auf den Punkt.“

Fazit der Jüdischen Allgemeinen: „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, der hebräischen Lyrik in Deutschland Aufmerksamkeit zu verschaffen.“ Der ganze Beitrag kann hier nachgelesen werden.

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Literaturklub bei Bücheratlas

Martin Oehlen war mit seinem Literatur-Blog Bücheratlas zu Gast im Literaturklub und berichtet über den Abend mit Christoph Danne, Arnold Maxwill, Hendrik Liersch und Herrn K. sowie den Verlagen Corvinus Presse und parasitenpresse.

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AC Biblio / Athens Cologne Bibliodiversity

Das deutsch-griechische Literaturtreffen AC Biblio / ΑΚ Βιβλίο bringt Ende Januar 2019 Dichter*innen, Verleger*innen und Zeitschriftenmacher*innen aus Köln und Athen zusammen. Zum Thema Bibliodiversität treffen sich die Verlage Antipodes und parasitenpresse sowie die Literaturzeitschriften FRMK und KLiteratur zu einem internen Workshop, in dem folgende Fragen im Vordergrund stehen: Wie können kleine Verlage, Literaturzeitschriften und Autoreninitiativen in einem sich rasant entwickelnden Buchmarkt bestehen? Und wie können diese vier Akteure zusammenarbeiten, um einen stetigen deutsch-griechischen Literaturaustausch zu ermöglichen?

Der zweite Teil von ist die öffentliche Performance am Samstag, 26. Januar, um 19 Uhr, in der Buchhandlung Little Tree Books & Coffee in Athen, zu der alle eingeladen sind. Dort lesen die Dichter*innen aus Köln und Athen zweisprachig. Gäste des Abends sind Katerina Iliopoulou, Adrian Kasnitz, Kostas Spatharakis, Jonas Linnebank und Pavlina Marvin / Danae Sioziou. Musikalisch begleitet werden sie von Guido De Flaviis (Saxophon).

Das Literaturtreffen wir geleitet von Danae Sioziou und Adrian Kasnitz. Ermöglicht wird der Besuch in Athen durch Fördermittel aus dem Programm Transfer international des NRW KULTURsekretariats Wuppertal und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Ein Gegenbesuch in Köln ist geplant.

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Kliteratur (2/2018)

Die 2. Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur ist da. Darin enthalten ist das Gedicht Le pas du chat noir von Herrn K. (aus dem Kalendarium #3) auf Deutsch und in polnischer Übersetzung von Marta Pieczonko. Sollte auf jede Wunschliste! Die KLiteratur wird am 10. Dezember im Literaturklub vorgestellt und ist auch am 15. Dezember beim Tag der parasitenpresse in der Galerie La felce in Ehrenfeld mit von der Partie.

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Stop ’n‘ Read

Stop ’n‘ Read heißt ein literarisches Videoprojekt, das auf dem Kulturgut Nottbeck in Oelde entsteht. Im vergangenen August sind dort einige Literatur-Filme aufgezeichnet worden, so auch das Langgedicht Die Gegend von Herrn K., der darin durch den Obstgarten des Guts läuft. Jetzt ist die Website dazu on.

Adrian Kasnitz from Philipp Wachowitz on Vimeo.

 

Auf der Leipziger Buchmesse (2018)

Herr K. ist auf der Leipziger Buchmesse mit dem Roman Bessermann, dem Gedichtband Kalendarium #4 und er Griechenland-Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten unterwegs und liest an folgenden Orten:

15. März 2018, Bessermann, Lange Leipziger Lesenacht, Moritzbastei, Universitätsstr. 9, 23 Uhr (gemeinsam mit Daniel Ketteler und Crauss)

15. März 2018, Kleine Tiere zum Schlachten, Lyrikbuchhandlung, Kunstraum D21, Demmeringstr. 21, 24 Uhr (gemeinsam mit Elena Pallantza)

16. März 2018, Moderation, Books and beers – Verlagslesung der parasitenpresse, Textat, Erich-Zeigner-Allee 64, 20 Uhr

16. März 2018, Bessermann, UV-Lesung, Lindenfels Westflügel, Hähnelstr., 23 Uhr

17. März 2018, Kalendarium #4, Teil der Bewegung, Hochschule für Graphik und Buchkunst, Wächterstr. 11, 20 Uhr

Und wer nicht nach Leipzig kommen kann, dem sei die Lesung in Köln empfohlen:

20. März 2018, Literaturklub: Städte und Gärten mit Adrian Kasnitz und Bastian Schneider, Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, 20 Uhr

 

Neuigkeiten von Bessermann (3)

Endlich ist er da, der neue Roman Bessermann von Herrn K. Er liegt nicht nur hier auf dem Küchentisch, sondern ist jetzt überall lieferbar, findet bald den Weg in die Buchhandlungen und auch zu Euch / Ihnen!

Erschienen ist der Roman im Kölner LAUNENWEBER Verlag. Die nächste Lesung findet am 25.5. in der Berliner Lettrétage statt. Kathrin Bach und Herr K. lesen aus dem Buch. Mladen Gladić stellt die Fragen und moderiert.

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