Lesung im Brecht-Haus

Die VIRAL-Lesung Stimmen der Gegenwart beim Berliner Literaturforum im Brecht-Haus von Herrn K. kann man nun als Aufzeichnung auf der Homepage des Literaturforums anschauen. Herr K. liest aus dem Kalendarium #6 und andere neue Texte zur Corona-Zeit. Das Gespräch führt Isabel Wanger.

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Kater

Das Gedicht Kater (aus dem Band Kalendarium #5) lief als dreisprachiger Poesieclip beim virtuellen Poesiefestival Poezijos tiltai in Vilnius mit litauischer und polnischer Übersetzung (von Dominykas Norkūnas und Paweł Krupka).

Virus und Wut

Im Bücheratlas schreibt Martin Oehlen über die neue VIRAL-Lesungsstaffel, die diesmal in Zusammenarbeit mit dem Berliner Literaturforum im Brecht-Haus entstanden ist. Am ersten, von Melanie Katz zusammengestellten Abend, las Herr K. zum ersten Mal aus dem Kalendarium #6 und andere Texte, die in den letzten Wochen entstanden sind. „Manchmal fällt mir nichts Besseres ein / als dir auf den Hintern zu schauen / schöne Welt da draußen / natürlich ohne Dich anzufassen.“ In den Gesprächen, auch mit den anderen Dichter*innen, spürte man „mega-viel Wut“, aber nicht über das Virus, sondern über Präsidenten und Konzerne, die diese Zeit ausnutzen, um Gesetze zu verändern, Wälder zu roden, Minderheiten und soziale Randgruppen noch weiter auszugrenzen, Klagen abzuschmettern und dergleichen Übles mehr.

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Kalendarium #5 als Literaturclip

Drei Gedichte aus Kalendarium #5 liest Herr K. in der Reihe Kölner Literaturclips. Aufgenommen wurde das Video auf dem Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk von Salman Abdo vom In-Haus e.V. und dem KLiteratur-Team. Das Kalendarium #6 geht gerade in den Druck und erscheint Ende Mai.

Lyrik einer jungen Diaspora

Über unsere hebräische Anthologie Was es bedeuten soll und unsere Berliner Release-Lesung in der Lettrétage berichtet Ralf Balke von der Jüdischen Allgemeinen. „… in den vergangenen Jahren zog es zahlreiche Israelis ins Ausland. Vor allem in Berlin ist eine äußerst kreative und vielfältige israelische Szene entstanden. Man lebt zwar in Deutschland, spricht häufig auch mittlerweile die Sprache, aber schreibt weiterhin auf Hebräisch. Eine quasi eigenständige Stilrichtung konnte sich so weltweit herauskristallisieren, das »Ivrit Diasporit«, zu Deutsch: das Hebräisch der Diaspora. ‚Das führt natürlich zu der Frage, wie man eine Literatur am Leben erhält und weiterentwickeln kann, wenn man als Israeli in einem anderen Land lebt‘, sagt Schiffer.“

Wie sehr die Erfahrungen von Diaspora und Migration in das Schreiben einfließen, erzählt auch Maya Kuperman: „Migration ist eine sehr nachhaltige Erfahrung, die einer der zentralen Gegenstände meiner Texte geworden ist, seit ich hier lebe.“

„‚Mit unserer Anthologie wollen wir auch eine Literaturszene für deutsche Leser, die kein Hebräisch sprechen, sichtbar machen‘, bringt Kasnitz die Motive dahinter auf den Punkt.“

Fazit der Jüdischen Allgemeinen: „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, der hebräischen Lyrik in Deutschland Aufmerksamkeit zu verschaffen.“ Der ganze Beitrag kann hier nachgelesen werden.

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Literaturklub bei Bücheratlas

Martin Oehlen war mit seinem Literatur-Blog Bücheratlas zu Gast im Literaturklub und berichtet über den Abend mit Christoph Danne, Arnold Maxwill, Hendrik Liersch und Herrn K. sowie den Verlagen Corvinus Presse und parasitenpresse.

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AC Biblio / Athens Cologne Bibliodiversity

Das deutsch-griechische Literaturtreffen AC Biblio / ΑΚ Βιβλίο bringt Ende Januar 2019 Dichter*innen, Verleger*innen und Zeitschriftenmacher*innen aus Köln und Athen zusammen. Zum Thema Bibliodiversität treffen sich die Verlage Antipodes und parasitenpresse sowie die Literaturzeitschriften FRMK und KLiteratur zu einem internen Workshop, in dem folgende Fragen im Vordergrund stehen: Wie können kleine Verlage, Literaturzeitschriften und Autoreninitiativen in einem sich rasant entwickelnden Buchmarkt bestehen? Und wie können diese vier Akteure zusammenarbeiten, um einen stetigen deutsch-griechischen Literaturaustausch zu ermöglichen?

Der zweite Teil von ist die öffentliche Performance am Samstag, 26. Januar, um 19 Uhr, in der Buchhandlung Little Tree Books & Coffee in Athen, zu der alle eingeladen sind. Dort lesen die Dichter*innen aus Köln und Athen zweisprachig. Gäste des Abends sind Katerina Iliopoulou, Adrian Kasnitz, Kostas Spatharakis, Jonas Linnebank und Pavlina Marvin / Danae Sioziou. Musikalisch begleitet werden sie von Guido De Flaviis (Saxophon).

Das Literaturtreffen wir geleitet von Danae Sioziou und Adrian Kasnitz. Ermöglicht wird der Besuch in Athen durch Fördermittel aus dem Programm Transfer international des NRW KULTURsekretariats Wuppertal und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Ein Gegenbesuch in Köln ist geplant.

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Kliteratur (2/2018)

Die 2. Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur ist da. Darin enthalten ist das Gedicht Le pas du chat noir von Herrn K. (aus dem Kalendarium #3) auf Deutsch und in polnischer Übersetzung von Marta Pieczonko. Sollte auf jede Wunschliste! Die KLiteratur wird am 10. Dezember im Literaturklub vorgestellt und ist auch am 15. Dezember beim Tag der parasitenpresse in der Galerie La felce in Ehrenfeld mit von der Partie.

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Stop ’n‘ Read

Stop ’n‘ Read heißt ein literarisches Videoprojekt, das auf dem Kulturgut Nottbeck in Oelde entsteht. Im vergangenen August sind dort einige Literatur-Filme aufgezeichnet worden, so auch das Langgedicht Die Gegend von Herrn K., der darin durch den Obstgarten des Guts läuft. Jetzt ist die Website dazu on.

Adrian Kasnitz from Philipp Wachowitz on Vimeo.