Köln Alexanderplatz

„Seine Kreuzung könnte auch in Springfield aus der Simpsons-Folge 22 Short Films about Springfield stehen, in der sich nicht nur die Geschichten der Bewohner der amerikanischen Kleinstadt kreuzen, sondern in der auch immer wieder non-lineare Erzählungen referenziert werden“, schreibt Christian Werthschulte in einer Besprechung von Bessermann für die StadtRevue. „Denn Kasnitz legt nicht nur mit seiner Erzählperspektive Fährten aus, sondern auch durch Details im Text. Für deren Entschlüsselung kann ein breites Pop-Wissen nicht schaden.“

 

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Westeuropäisches Psychopanorama

„Die Struktur dieses ungewöhnlich konstruierten, fesselnden Romans ist episodisch“, schreibt Max Graff über Bessermann in einer Besprechung für das Luxemburger Tageblatt. „Die einzelnen Abschnitte sind meist kurz, und die schnellen Perspektivwechsel erlauben es dem Erzähler, ein bruchstückhaftes Psychopanorama einer modernen westeuropäischen Gesellschaft zu entwerfen. […] Der betont nüchterne Stil, die realtiv schmucklose, aber eindringliche Sprache und der bisweilen melancholische Ton erinnern dabei an zeitgenössische Erzähler wie Clemens Meyer.“

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Nebengeschichten (1)

In seinem Schrank bewahrt Bessermann Stiefel auf, die ihn auf seinen Reisen als Kriegsreporter begleitet haben. Es sind klobige, robuste Dinger der Marke Magnum. Um sie einzulaufen, hatte er Runden durch das Naturschutzgebiet Höltigbaum gemacht, östlich von Hamburg, wo er damals gelebt hatte. Es ist ein altes Truppenübungsgelände, auf dem er für den Einsatz im Ausland trainierte. Jetzt benutzt er die Stiefel schon lange nicht mehr. Aber sie weggeben kann er auch nicht. Außer den Bildern in seinem Kopf sind die Stiefel das Einzige, was ihn an die Zeit in Afghanistan oder im Irak erinnert.

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All diese Splitter

„Thematisch ernst, am Puls des Heute, mit einer aufmerksamen, nicht ganz leichten Erzählkonstruktion und in einer angenehmen, sich zurücknehmenden Sprache liest sich [der Roman] sehr gut an“, schreibt Jonis Hartmann für Fixpoetry über Bessermann. Und weiter: „Kasnitz großer Kniff liegt darin, jede Szene autark zu betrachten im Verhältnis zum Ganzen. Die wie Splitter konzipierten Perspektiven aller Figuren werden abwechselnd eingenommen“.

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Bessermann in der Hotlist

Der Launenweber Verlag hat Bessermann ins Rennen um die Hotlist geschickt. In diesem Jahr nehmen 184 Verlage an dem Preis der unabhängigen Verlage teil. Ein mehrstufiges Verfahren führt zum Sieger. Zuerst wählt die Jury 30 Titel aus den Einsendungen aus, dann ist das Publikum dran und kann online drei Titel auf die Shortlist wählen, die übrigen sieben bestimmt die Jury. Auch wer Sieger ist bleibt Jury-Sache. Also, Herr K. würde sich zunächst einmal über einen Platz auf der Longlist freuen. Dann würde ihn der Verlag mit einem Kasten sardischen Ichnusa-Bier beglücken, dem Lieblingsbier von Laura* aus dem Roman.

(*Über weitere Nebengeschichten des Romans erfahrt ihr / erfahren Sie demnächst mehr.)

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Bessermann in WDR5 Bücher

In der Sendung Bücher auf WDR 5 ist Herr K. zu Gast und spricht über Bessermann. „Ein aufregendes und schnelles Buch, das um einen verwirrten Helden kreist und dabei auch ein Spiegel modernen Großstadtlebens ist“, meint Christoph Ohrem, der das Buch knapp zusammenfasst. Die Sendung lief am Wochenende und ist auch online nachzuhören.

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Neuigkeiten von Bessermann (3)

Endlich ist er da, der neue Roman Bessermann von Herrn K. Er liegt nicht nur hier auf dem Küchentisch, sondern ist jetzt überall lieferbar, findet bald den Weg in die Buchhandlungen und auch zu Euch / Ihnen!

Erschienen ist der Roman im Kölner LAUNENWEBER Verlag. Die nächste Lesung findet am 25.5. in der Berliner Lettrétage statt. Kathrin Bach und Herr K. lesen aus dem Buch. Mladen Gladić stellt die Fragen und moderiert.

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Gedicht des Monats, Gedicht des Jahres

Ganz frisch angekommen ist das Jahrbuch der Lyrik, das dieses Jahr von Christoph Buchwald und Ulrike Almut Sandig herausgegeben wurde und bei Schöffling erschienen ist. Darin findet sich das Gedicht Bottich von Herrn K. Das Gedicht Live-Ticker aus dem Band Kalendarium #3 ist Gedicht des Monats April – gewesen. Und zwar im Monatsprogramm des Berliner Literaturhauses Lettrétage. Nach Stationen in Ulm, Hannover, Köln und Münster ist Herr K. dort am 25. Mai zu Gast, dann mit dem Roman Bessermann.

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Neuigkeiten von Bessermann (2)

Nach der gelungenen Generalprobe in der Neusser Galerie amschatzhaus am Wochenende, bereitet sich Bessermann auf seine Kölner Premiere im Literaturhaus vor (11. April, 19.30 Uhr). Ein Leseexemplar ist schon da, hoffen wir, dass die Lieferschwierigkeiten bis zur Premiere behoben sind und erste Exemplare auf dem Büchertisch liegen werden. Die Berliner dürfen sich auf die Book Release am 25. Mai in der Lettrétage freuen. Weitere Lesungen in Aachen und Bonn sind bereits geplant.

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