Sommer in der StadtRevue

Die beiden Gedichte Amazonas Würgevogel und Traum von Istanbul sind in der aktuellen Sommerausgabe der Kölner StadtRevue abgedruckt. Dort sind auch Texte der Kolleg*innen Tarosh Kaha, Thorsten Krämer und Simone Scharbert zufinden – und wunderbare Polaroids von Jennifer Rumbach. Kauft das aktuelle Heft!

Kalendarium #6

Mit dem neuen Band Kalendarium #6 erreicht das Kalendarium-Projekt von Herrn K. die Hälfte der Strecke. Der sechste Teil versammelt 30 Gedichte für jeden Tag des Monats Juni. Die Texte reisen von Lissabon über Kreta nach Istanbul. Sie sind in Gärten zu Haus (bei Him- und Maulbeeren), treiben sich in Garagen herum, hocken bei Eis oder Bier. Pferde kommen darin vor, Bachstelzen und Grünspechte, Katzen und Hunde. In jedem Fall sind die Gedichte unterwegs, auch im Dunkeln: „an dieser Nacht heißt alles Du“. Zuhörigkeit entsteht dabei nur für eine kurze Zeit: „ich weiß, wir werden Fremde sein“.

Neben den Gedichten enthält das Buch, das wieder in der parasitenpresse erscheint, fünf Zeichnungen / Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Sünje Lewejohann. Die graphische Gestaltung stammt wie immer vom Kölner Büro Kikkerbillen.

Adrian Kasnitz: Kalendarium #6. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ist ab heute lieferbar

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Kalendarium #5 als Literaturclip

Drei Gedichte aus Kalendarium #5 liest Herr K. in der Reihe Kölner Literaturclips. Aufgenommen wurde das Video auf dem Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk von Salman Abdo vom In-Haus e.V. und dem KLiteratur-Team. Das Kalendarium #6 geht gerade in den Druck und erscheint Ende Mai.

Dieter-Wellershoff-Stipendium für Herrn K.

Herr K. erhält eins der beiden Dieter-Wellershoff-Stipendien des Literaturhauses Köln für das Jahr 2020. Gefördert wird damit die Arbeit am dritten Roman mit dem Arbeitstitel Der Schatten. Die Jury begründete so ihre Entscheidung: „Als der Vater im Sterben liegt, wird der Erzähler mit einer Zeit und Welt konfrontiert, die er gründlich hinter sich gelassen zu haben wähnte: das mühevolle Aufwachsen auf einem abgelegenen Hof in Masuren, die ersten Schritte in ein anderes, eigenes Leben am Rand einer mittelgroßen Stadt in Nordrhein-Westfalen, die zunehmend konfliktbehaftete Beziehung zu seiner Familie. Adrian Kasnitz‘ Text erzählt von der Bedeutung der Herkunft, von Abschied und Aufbruch, Fremdsein und Identität – voll spannungsvoller Ruhe, sinnlicher Intensität und zarter Archaik.“

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Nachts nicht weit von wo

In der Anthologie Nachts nicht weit von wo, die von Peter Rosenthal im Kölner Weissmann Verlag herausgegeben wurde, sind mit Städtisches Schlaflied, Nach dem Konzert, Nichts ist die Nacht, Celina und Taxi fünf teilweise erstmals veröffentlichte Nacht-Gedichte von Herrn K. enthalten. Das Buch, das jetzt erschienen ist, ist reich bebildert. Das Foto zu Celina stammt beispielsweise vom iranischen, in Köln lebenden Fotografen Adel Naseri.

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Literaturklub bei Bücheratlas

Martin Oehlen war mit seinem Literatur-Blog Bücheratlas zu Gast im Literaturklub und berichtet über den Abend mit Christoph Danne, Arnold Maxwill, Hendrik Liersch und Herrn K. sowie den Verlagen Corvinus Presse und parasitenpresse.

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Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland

Dass die jüdische und hebräische Kultur heute in Deutschland und Europa wieder pulsiert, ist ein Wunder. Ein Wunder, um das man sich kümmern muss. Tatsächlich schließt sich heute der Kreis und die modernhebräische Literatur kehrt dorthin zurück, wo sie gegen Mitte des 19. Jahrhunderts begann. Vornehmlich in osteuropäischen Metropolen wie Kaunas, Warschau oder Odessa, aber auch im Westen, etwa in Paris und London wirkten damals die ersten modernhebräischen Schriftsteller, bevor sich diese Zentren mit der Staatsgründung nach Tel Aviv und Jerusalem verschoben. Aktuell liegt eines ihrer Hauptzentren wieder in Berlin; Hebräisch versteht sich hier als diasporische und kosmopolitische Sprache, eingewoben in ein transnationales, ja weltumspannendes literarisches Netz. Die hier versammelten Gedichte wurden allesamt in Deutschland verfasst und bisher nicht ins Deutsche übersetzt; bei den meisten handelt es sich auch im Original um bisher unveröffentlichte Texte.

Die von Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz aus dem Hebräischen übersetzte und herausgegebene Anthologie versammelt Texte von Ronen Altman Kaydar, Yael Dean Ben-Ivri, Tomer Dotan-Dreyfus, Asaf Dvori, Yemima Hadad, Zahava Khalfa, Admiel Kosman, Maya Kuperman, Tali Okavi, Loulou Omer, Gundula Schiffer, Mati Shemoelof und Michal Zamir. Die Cover-Zeichnung stammt übrigens von der israelischen, in Köln lebenden Zeichnerin Noam Weiner.

Das Buch wird am 11. Februar 2020 im Literaturklub Köln und am 14. Februar in der Lettrétage Berlin vorgestellt.

Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland, herausgegeben und aus dem Hebräischen übersetzt von Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz, 136 Seiten, Preis: 15,- € – und erscheint heute in der parasitenpresse.  

 

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Portrait bei Ostragehege

Ein ausführliches Portrait über Herrn K., seine Arbeit als Schriftsteller und Verleger ist in der neusten Ausgabe der Dresdner Literaturzeitschrift Ostragehege (93/2019) enthalten. Der deutsch-polnische Schriftsteller Artur Becker stellt die parasitäre Nützlichkeit beider Funktionen vor. Da es ja noch eine Geschichte mit offenem Ausgang ist, bricht der Text mitten im Satz ab und lässt viel Weiß frei. Dort können Sie weiterschreiben.

Pierre Huyghe hired me

Pierre Huyghe hired me (to write this text) entstand als Schreibperformance während der Ausstellung von Pierre Huyghe im Museum Ludwig (2014). Herr K. beobachtete als von Pierre Huyghe inszenierter Schriftsteller die Ausstellungseröffnung und schrieb einen Text. Seite um Seite wurde der Text an dem Abend ausgedruckt und in die Ausstellung integriert. Jetzt liegt er in einer zweisprachigen Ausgabe (english/deutsch) in der parasitenpresse vor und erscheint als Sonderdruck zur Cologne Art Book Fair. Die Übertragung ins Englische besorgte Catherine Hales.

Adrian Kasnitz: Pierre Huyghe hired me (to write this text), english / deutsch, 40 pages / Seiten, Preis: 10,- € – ab sofort lieferbar / already available

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