Reise nach Argentinien und Chile

Da ich meistens zu Fuß oder per Bahn unterwegs bin und das Flugzeug möglichst selten benutze, bin ich so gut wie nie aus Europa herausgekommen. Einmal war ich auf der anderen Seite des Bosporus, einmal jenseits des Don, wo die Einheimischen sagten, das sei Asien. Aber das behaupten manche Kölner ja auch, wenn sie von der anderen Seite des Rheins sprechen.

Vermutlich würde ich daran nichts ändern, wenn ich nicht jetzt meinen Texten hinterher reisen dürfte. Für den chilenischen Verlag Das Kapital Ediciones hat Pablo Jofré den Gedichtband Glückliche Niederlagen ins Spanische übersetzt und der wird nun unter dem Titel Fracasos felices im südamerikanischen Frühling erscheinen. Zu Buchpräsentationen nach Buenos Aires (24.11., gemeinsam mit Léonce W. Lupette und José Villa, Goethe-Institut) und Santiago de Chile (1.-4.12., Furia del Libro) reise ich nun erstmals – freundlich unterstützt durch die Kunststiftung NRW – nach Südamerika, treffe dort Autor/innen, die ich teilweise über die Latinale und die parasitenpresse kennenlernen durfte und freue mich auf alle neuen Begegnungen. Tengo muchas ganas!

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à travers champs
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Verfilmt: ‚Haltestelle im März‘

Eine Ko-Produktion von KHM und Kunststiftung hat die Verfilmung von Gedichten aus NRW für das ZEBRA Poetry Film Festival ermöglicht. Die entstandenen Poesiefilme werden nun am Samstag in Berlin auf der Premiere gezeigt. Das Regisseur-Duo Ronida Alsino und Bazon Rosengarth überträgt mein Gedicht Haltestelle im März in den Film März. In anderen Filmen werden Gedichte von Christoph Wenzel, Marie T. Martin, Marius Hulpe, Julia Trompeter und Sina Klein bildlich realisiert. Hingehen und anschauen!

Termin: 18. Oktober 2014, 14 Uhr

Ort: Babylon Kino, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin

Das Gedicht selbst ist in der Anthologie Westfalen, sonst nichts? nachzulesen.

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Neues aus NRW

Laut neuesten statistischen Zahlen leben 17.571.856 Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mindestens 111 davon sind Dichter/innen, die nun eine schmucke Anthologie vorstellt. Für stadtlandfluss wählten die Herausgeber Jürgen Nendza und Hajo Steinert jeweils drei Gedichte pro Autor/in, die in den letzten 25 Jahren erschienen sind. Das hat zur Folge, das neben Herrn K. und dem Gros an aktuellen Schriftsteller/innen auch Namen wie Thomas Kling, Hilde Domin und Peter Rühmkorf Eingang gefunden haben. Erschienen ist der Band im Düsseldorfer Lilienfeld Verlag, ermöglicht wurde er durch die Kunststiftung NRW, die in diesem Jahr ihr 25-Jähriges feiert.

Im Land der „schrumpfenden Städte„, dem rückläufig besiedelten westfälischen Landesteil, erscheint das Kulturmagazin Westfalenspiegel. In der aktuellen Ausgabe (4/2014) bespricht Jochen Grywatsch den Band Sag Bonjour aus Prinzip von Herrn K. Die Gedichte seien „aufmerksame Miniaturen, die sich der Bewegung des Meeres anpassen“.

Stadtlandfluss_225x380Sag Bonjour aus Prinzip