Literatur aus Kalk

Zwei neue Publikationen aus Köln-Kalk sind mit Beiträgen von Herrn K. erschienen. Im Kalk Alphabet, für das Jonas Linnebank 26 Texte zum rechtsrheinischen Stadtteil gesammelt hat und das nun in der parasitenpresse erschienen ist, ist der kurze Prosatext Dieselstraße enthalten. In der aktuellen und fünften Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur sind drei Gedichte aus dem Band Wilde Tiere von Krišjānis Zeļģis in der Übersetzung von Herrn K. abgedruckt.

Krišjānis Zeļģis: Wilde Tiere

Nach den Übersetzungen für die Anthologien Kleine Tiere zum Schlachten und Was es bedeuten soll, hat Herr K. in den vergangenen Monaten den Gedichtband Wilde Tiere des lettischen Dichters Krišjānis Zeļģis übersetzt, der jetzt in der parasitenpresse erscheint. Die Texte sind kleine unterkühlte Beobachtungen des Alltags oder von Beziehungsszenen, die immer wieder einen schönen Plot Twist haben.

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Kalendarium #6

Mit dem neuen Band Kalendarium #6 erreicht das Kalendarium-Projekt von Herrn K. die Hälfte der Strecke. Der sechste Teil versammelt 30 Gedichte für jeden Tag des Monats Juni. Die Texte reisen von Lissabon über Kreta nach Istanbul. Sie sind in Gärten zu Haus (bei Him- und Maulbeeren), treiben sich in Garagen herum, hocken bei Eis oder Bier. Pferde kommen darin vor, Bachstelzen und Grünspechte, Katzen und Hunde. In jedem Fall sind die Gedichte unterwegs, auch im Dunkeln: „an dieser Nacht heißt alles Du“. Zuhörigkeit entsteht dabei nur für eine kurze Zeit: „ich weiß, wir werden Fremde sein“.

Neben den Gedichten enthält das Buch, das wieder in der parasitenpresse erscheint, fünf Zeichnungen / Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Sünje Lewejohann. Die graphische Gestaltung stammt wie immer vom Kölner Büro Kikkerbillen.

Adrian Kasnitz: Kalendarium #6. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ist ab heute lieferbar

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Eine eigene Sprache

„Der Band versammelt 13 Stimmen von teils hebräisch, teils deutsch dichtenden, größtenteils jüngeren Lyriker*innen, die hierzulande bis dato kaum wahrgenommen werden. Dankbar darf man dem Herausgeberduo dafür sein. Ihr Band macht ein wenig vertrauter mit noch wenig bekannten Stimmen und ermöglicht zudem eine Teilhabe an dem ‚Wunder, dass die jüdische und hebräische Kultur in Europa heute wieder pulsiert’“, schreibt Beate Tröger über die von Gundula Schiffer und Herr K. herausgegebene und übersetzte hebräische Anthologie Was es bedeuten soll in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

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Literaturklub bei Bücheratlas

Martin Oehlen war mit seinem Literatur-Blog Bücheratlas zu Gast im Literaturklub und berichtet über den Abend mit Christoph Danne, Arnold Maxwill, Hendrik Liersch und Herrn K. sowie den Verlagen Corvinus Presse und parasitenpresse.

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Portrait bei Ostragehege

Ein ausführliches Portrait über Herrn K., seine Arbeit als Schriftsteller und Verleger ist in der neusten Ausgabe der Dresdner Literaturzeitschrift Ostragehege (93/2019) enthalten. Der deutsch-polnische Schriftsteller Artur Becker stellt die parasitäre Nützlichkeit beider Funktionen vor. Da es ja noch eine Geschichte mit offenem Ausgang ist, bricht der Text mitten im Satz ab und lässt viel Weiß frei. Dort können Sie weiterschreiben.

Pierre Huyghe hired me

Pierre Huyghe hired me (to write this text) entstand als Schreibperformance während der Ausstellung von Pierre Huyghe im Museum Ludwig (2014). Herr K. beobachtete als von Pierre Huyghe inszenierter Schriftsteller die Ausstellungseröffnung und schrieb einen Text. Seite um Seite wurde der Text an dem Abend ausgedruckt und in die Ausstellung integriert. Jetzt liegt er in einer zweisprachigen Ausgabe (english/deutsch) in der parasitenpresse vor und erscheint als Sonderdruck zur Cologne Art Book Fair. Die Übertragung ins Englische besorgte Catherine Hales.

Adrian Kasnitz: Pierre Huyghe hired me (to write this text), english / deutsch, 40 pages / Seiten, Preis: 10,- € – ab sofort lieferbar / already available

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Kalendarium #5

Vier Teile des Langzeitprojekts Kalendarium von Adrian Kasnitz sind bereits erschienen, nun folgt der fünfte Teil. Kalendarium #5 versammelt 31 Gedichte für jeden Tag des Monats Mai. Es fragt nach dem Status von Freundschaft, begibt sich auf die Wiesen und in die Biergärten voller Liebe und Verlangen. Sucht das Meer, findet Wüste. Schleckt Eis, trinkt Sirup und Smoothie. Möchte mit Rhabarberstengeln peitschen. Geht auf Konzerte, in Büsche. Wartet am Bahnhof. Wartet darauf, dass du herauskommst.

Neben den 31 Gedichten enthält das Buch vier Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Bastian Schneider. Die graphische Gestaltung stammt wie immer vom Kölner Büro Kikkerbillen. Erschienen ist es in der parasitenpresse.

Adrian Kasnitz: Kalendarium #5. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ab sofort lieferbar

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AC Biblio / Athens Cologne Bibliodiversity

Das deutsch-griechische Literaturtreffen AC Biblio / ΑΚ Βιβλίο bringt Ende Januar 2019 Dichter*innen, Verleger*innen und Zeitschriftenmacher*innen aus Köln und Athen zusammen. Zum Thema Bibliodiversität treffen sich die Verlage Antipodes und parasitenpresse sowie die Literaturzeitschriften FRMK und KLiteratur zu einem internen Workshop, in dem folgende Fragen im Vordergrund stehen: Wie können kleine Verlage, Literaturzeitschriften und Autoreninitiativen in einem sich rasant entwickelnden Buchmarkt bestehen? Und wie können diese vier Akteure zusammenarbeiten, um einen stetigen deutsch-griechischen Literaturaustausch zu ermöglichen?

Der zweite Teil von ist die öffentliche Performance am Samstag, 26. Januar, um 19 Uhr, in der Buchhandlung Little Tree Books & Coffee in Athen, zu der alle eingeladen sind. Dort lesen die Dichter*innen aus Köln und Athen zweisprachig. Gäste des Abends sind Katerina Iliopoulou, Adrian Kasnitz, Kostas Spatharakis, Jonas Linnebank und Pavlina Marvin / Danae Sioziou. Musikalisch begleitet werden sie von Guido De Flaviis (Saxophon).

Das Literaturtreffen wir geleitet von Danae Sioziou und Adrian Kasnitz. Ermöglicht wird der Besuch in Athen durch Fördermittel aus dem Programm Transfer international des NRW KULTURsekretariats Wuppertal und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Ein Gegenbesuch in Köln ist geplant.

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Kliteratur (2/2018)

Die 2. Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur ist da. Darin enthalten ist das Gedicht Le pas du chat noir von Herrn K. (aus dem Kalendarium #3) auf Deutsch und in polnischer Übersetzung von Marta Pieczonko. Sollte auf jede Wunschliste! Die KLiteratur wird am 10. Dezember im Literaturklub vorgestellt und ist auch am 15. Dezember beim Tag der parasitenpresse in der Galerie La felce in Ehrenfeld mit von der Partie.

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