Kalendarium #8

Im achten Teil des Kalendariums von Herrn K. essen wir Brombeeren, Feigen und Gurken, riechen wir Lavendel und Fell. Wir reisen, zelten, gehen baden. Wir bekleckern uns, holen uns aufgeschürfte Haut und treiben in Plastik. Wir müssen Ausreden finden und Geständnisse machen. All diese Dinge, die man im August tut und die sich wie Staub auf Oberflächen legen, bis ein Regen auf sie prasselt.

„Mehr als Stein ist hier nicht / Stein, auf dem du ausruhst / dir den Knöchel brichst / aufritzt die Haut // nur die Zikaden begleiten dich / sie fallen in ihren nimmer / müden Gesang / lachen dich aus“.

Neben den Gedichten enthält das Buch wieder vier Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Wassiliki Knithaki. Die graphische Gestaltung stammt wie immer vom Kölner Büro Kikkerbillen.

Adrian Kasnitz: Kalendarium #8. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ist ab sofort bei der parasitenpresse lieferbar

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Requiem für Homs

In der neuen Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur (3/2019) findet sich der erste Teil des Langgedichts Requiem für Homs des griechischen Dichters Jazra Khaleed. Übersetzt wurde der Text von Herrn K. Daneben enthält das neue Heft viele gute Beiträge zum Thema „Austeilen“. Wie immer eine Empfehlung!

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