Den Tag zu langen Drähten, 2. Auflage

Drahtiger Draht

parasitenpresse

In 2. Auflage erscheint nun Den Tag zu langen Drähten von Adrian Kasnitz. Der Gedichtband, der 2009 das erste Mal erschien und sich mit Kindheit und Jugend in Westfalen auseinandersetzt, ist durchgesehen und an wenigen Stellen leicht bearbeitet. Auch das Cover ist rundum renoviert.

„Adrian Kasnitz gelingt auf schlichte, magische weise, worum sich andere aufgeregt bemühen. er hat sich in westfalen umgesehen und es überall ähnlich gefunden“, schreibt der Dichter Crauss zu dem Buch.

Adrian Kasnitz: Den Tag zu langen Drähten. Gedichte, 40 S., Preis: 9,- €

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Neues aus NRW

Laut neuesten statistischen Zahlen leben 17.571.856 Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mindestens 111 davon sind Dichter/innen, die nun eine schmucke Anthologie vorstellt. Für stadtlandfluss wählten die Herausgeber Jürgen Nendza und Hajo Steinert jeweils drei Gedichte pro Autor/in, die in den letzten 25 Jahren erschienen sind. Das hat zur Folge, das neben Herrn K. und dem Gros an aktuellen Schriftsteller/innen auch Namen wie Thomas Kling, Hilde Domin und Peter Rühmkorf Eingang gefunden haben. Erschienen ist der Band im Düsseldorfer Lilienfeld Verlag, ermöglicht wurde er durch die Kunststiftung NRW, die in diesem Jahr ihr 25-Jähriges feiert.

Im Land der „schrumpfenden Städte„, dem rückläufig besiedelten westfälischen Landesteil, erscheint das Kulturmagazin Westfalenspiegel. In der aktuellen Ausgabe (4/2014) bespricht Jochen Grywatsch den Band Sag Bonjour aus Prinzip von Herrn K. Die Gedichte seien „aufmerksame Miniaturen, die sich der Bewegung des Meeres anpassen“.

Stadtlandfluss_225x380Sag Bonjour aus Prinzip

Grüße aus Westfalen

In der aktuellen Ausgabe der Literaturzeitschrift Am Erker (67/2014) aus Münster bespricht Rolf Birkholz den Bretagne-Gedichtband Sag Bonjour aus Prinzip und kommt angesichts von Felsen und Granit zu dem Schluss: „So gerät das Schwere scheinbar in Bewegung und bewegt die Sinne des Betrachters. Adrian Kasnitz baut daraus wiederum etwas Leichtes.“

790-Seiten-schwer ist auch die neue Ausgabe der Literatur in Westfalen (Beiträge zur Foschung 13). Neben Essays zu historischen westfälischen Schriftstellern gibt es dort auch Besprechungen aktueller Literatur und ein ausführliches Interview mit Christoph Wenzel und Herrn K. über die Anthologie Westfalen, sonst nichts? und das Doppelleben als Schriftsteller und Verleger.

UnknownSag Bonjour aus Prinzip

opjepass: elf uhr elf

elf uhr elf heißt ein Projekt mehrerer Kölner Fotografen über den Karneval. Drei Sessionen lang waren sie unter Jecken unterwegs. Das Resultat kann derzeit in einer Ausstellung in der Kölner laif Galerie und in einem Buch, das gerade im westfälischen (!) Kettler Verlag erschienen ist, bestaunt werden. Herr K. fügte drei Gedichte aus dem Kalendarium-Zyklus zu dem Buch bei. Neben zahlreichen nationalen Medien berichtet nun auch das indische Emaho Magazine mit einer Fotostrecke über das Projekt.  (Hier ein Foto von Frederic Lezmi.)

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Lesetour #2

Im Frühling ist Herr K. wieder lesereisend unterwegs. Stationen sind dann Leipzig (Buchmesse), Esch-sur-Alzette, Siegen und Münster, wo auch die Lyrik-Anthologie Westfalen, sonst nichts? vorgestellt wird. Mitreisende sind (in wechselnder Besetzung) Crauss., Dominik Dombrowski, Greta Granderath, Thorsten Krämer, Tom Nisse, Jan Skudlarek und Christoph Wenzel. Näheres zu den Terminen unter „Lesungen/Dates“.

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