100 + 14

Die Gedichte Pferd und November 2020 von Herrn K. sind in der Jubiläumsausgabe der Dresdner Literaturzeitschrift Ostragehege (100/2021) abgedruckt, das Gedicht Mein:herz:hagen, die toten Wälder ist in der 14. Ausgabe der Versnetze-Anthologie von Axel Kutsch (Verlag Ralf Liebe) enthalten.

Im Plastikstrudel

„Den Abschluss bildet dieses kleine Trauerstück. Hier im wahrsten Sinn des Worts. Denn ein Trauerspiel ist es nicht – nur das Bild, dass es evoziert. Das Bild verschränkt in sich spiegelnd Meer und Ich, das Abbild des Betrachters. Schiefern ist es, wie eine Tafel. Geschrieben darauf: ein Plastikstrudel, eine Scherbe, die einen Arm ritzt und die Seele meint, Schädelplatten, die sich auf den Punkt zusammenschieben, ein Herz, das sich verbiestert. Schrecklich. Alles in diese wenigen, lakonischen Verse geschafft“, schreibt Walther Stonet über das Kalendarium #1 von Herr K. bei Zugetextet.com. Mittlerweile sind sechs Teilbände des Kalendariums erschienen, Kalendarium #7 erscheint im Juni.

Mein:herz:hagen in der Sentimentalen Eiche

Wo könnte ein Gedicht über die abgestorbenen und abgeholzten Wälder des Sauerlandes besser hinpassen als in das neue literarische Blatt aus Westfalen mit dem Titel Die sentimentale Eiche? Und dann ist dieses Blatt noch eine echte Literatur-Zeitung! Herausgegeben wird es von Matthias Engels, es erscheint in 100 Exemplaren und künftig immer wieder. Das Gedicht Mein:herz:hagen von Herrn K. ist dort sogar erstmals abgedruckt.

Wilde Tiere auf der Lyrikempfehlungsliste

Der Gedichtband Wilde Tiere von Krišjānis Zeļģis, in der Übersetzung von Herrn K., steht auf der diesjährigen Lyrikempfehlungsliste der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (u.a.). Dort ist auch eine kurze Video-Lesung mit Krišjānis zu finden.

Das ELK-Hörbuch — parasitenpresse

Von unserem Europäischen Literaturfestival Köln-Kalk gibt es nun auch ein Hörbuch bei Bandcamp mit Texten von Rasmus Nikolajsen, Zehava Khalfa, Pablo Jofré, Margarita Athanasiou, Zoltán Lesi, Eleonore Schönmaier, Krišjānis Zeļģis und Željana Vukanac in den Originalsprachen und (wo erfroderlich) den deutschen Stimmen von Anna Pia Jordan-Bertinelli, Jonas Linnebank, Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz. Ganz großen […]

Das ELK-Hörbuch — parasitenpresse

Wilde Tiere: Lakonische Bestandsaufnahme

Den Gedichtband Wilde Tiere von Krišjānis Zeļģis (in der Übersetzung von Herrn K.) stellt Tomas Fitzel bei RBB Kultur vor und bescheinigt den Texten, direkt und unverstellt zu sein. „Ich begriff, dass ich an gar nichts mehr glaubte.“ Auch die Landschaft, leer wie ein sauber geleckter Teller, bietet keinen Halt. Doch weckt sie Erinnerungen: Semgallen, Masuren, Bobrowskis Sarmatien. Den ganzen Beitrag kann man hier nachhören.

Auf Serbokroatisch

Eine Auswahl an Gedichten (zumeist aus Kalendarium und Glückliche Niederlagen) von Herrn K. ist jetzt auf Serbokroatisch in der Übersetzung von Željana Vukanac im Literaturmagazin Libartes in Serbien erschienen. Hier kann man sie nachlesen. Hvala!

Wilde Tiere bei Fixpoetry

„Wer die lakonischen, von einer spannungsreichen Menschlichkeit durchzogenen Texte von Adrian Kasnitz kennt, der seine ersten Lebensjahre an der Ostsee nicht weit von Zeļģis’ Heimat verbracht hat, erkennt bald, daß Autor und Nachdichter im Band Wilde Tiere schier idealtypisch zusammengefunden haben,“ schreibt Patrick Wilden bei Fixpoetry über Wilde Tiere von Krišjānis Zeļģis, den Herr K. ins Deutsche übertragen hat.